Frankfurt, 16 Juli 2026

Heiße und feuchte Luft sowie ein Tiefdruckgebiet über Deutschland sorgen am Freitag in Hessen für schwere Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen, wie der Deutsche Wetterdienst und hr-Meteorologe Tim Gotsch berichten.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erreicht sehr feuchte Luft Hessen aus Südwesten. Wie hr-Meteorologe Tim Gotsch erläutert, ist die Ausgangslage entsprechend ungünstig: „Die Ausgangslage ist sehr feuchte Luft, die uns jetzt noch einmal aus Südwesten erreicht." In Kombination mit einem zentral über Deutschland liegenden Tiefdruckgebiet steigt diese Luft auf und bildet große Quellwolken. „Ein zentral über Deutschland liegendes Tief sorge dafür, dass diese Luft aufsteigt, dadurch bilden sich große Quellwolken", heißt es in der Vorhersage.

Lage am Freitag: Starkregen, Hagel und Sturmböen

Am Freitag selbst werden verbreitet Schauer und Gewitter erwartet. Die Temperaturen liegen laut DWD bei 23 bis 28 Grad, in der Nacht zum Freitag sinken die Werte im Süden auf rund 20 Grad, im Norden auf etwa 14 Grad. Besonders in der Südhälfte Hessens steigt laut DWD die Wahrscheinlichkeit für kräftige Gewitter, die örtlich mit Hagel und schweren Sturmböen einhergehen können. „Heiße und feuchte Luft bringt Schauer und Gewitter mit sich, örtlich kann es Sturmböen, Starkregen und Hagel geben", fasst der Wetterdienst die Lage zusammen.