Die Vereinten Nationen haben am Sonntag bekannt gegeben, dass 724 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern über die pakistanisch-afghanische Grenze nach Afghanistan gelangt sind, während die Grenze nach Kämpfen weitgehend geschlossen bleibt.

Die Lieferung sei trotz der anhaltenden Kampfhandlungen möglich gemacht worden, erklärte der Uno-Koordinator in Pakistan, Mo Yahya, am Sonntag in Islamabad. Er dankte der pakistanischen Regierung ausdrücklich dafür, den Transport über die Grenze hinweg ermöglicht zu haben. "Der Uno-Koordinator in Pakistan, Mo Yahya, dankte er der pakistanischen Regierung in Islamabad dafür, den Transport ermöglicht zu haben, obwohl die Grenze zwischen beiden Ländern nach Kämpfen weitgehend geschlossen ist."

Hintergrund der geschlossenen Grenze

Nach Uno-Angaben handelt es sich bei den 724 Fahrzeugen um humanitäre Lastwagen, die dringend benötigte Hilfsgüter in das Nachbarland bringen sollen. Da die Grenzübergänge zwischen Pakistan und Afghanistan seit den Kämpfen nur eingeschränkt nutzbar sind, hatte die internationale Gemeinschaft mit erheblichen Verzögerungen bei der Versorgung der afghanischen Bevölkerung gerechnet.