Die ukrainische Armee hat in der Nacht auf Freitag (24. Juli 2026) erneut Logistikzentren des größten russischen Online-Händlers Wildberries angegriffen und damit die dritte Angriffswelle auf das Unternehmen innerhalb weniger Tage fortgesetzt.

Angriffe auf St. Petersburg und die Krim

Wie die Gründerin des Unternehmens, Tatjana Kim, über den Messengerdienst Telegram mitteilte, waren Standorte in St. Petersburg, im Umland der Metropole sowie auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim betroffen. Laut den örtlichen Behörden wurden bei den Angriffen auf die Leningrader Region drei Menschen verletzt. Kim schrieb zudem, es gebe keine Toten und ein Teil der Flächen sowie Waren habe gesichert werden können. Die auf der Krim installierte russische Führung unter Sergej Aksjonow sprach hingegen von fünf Verletzten durch ukrainische Angriffe der vergangenen Tage.