Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben ein weiteres IRIS-T-Luftabwehrsystem aus Deutschland in Dienst gestellt, während sich die gegenseitigen Angriffe mit Drohnen und Raketen in mehreren Regionen verschärfen.
Das System vom Typ IRIS-T SLM ist für die Bekämpfung von Flugzielen wie Drohnen, Marschflugkörpern und Flugzeugen ausgelegt. Es wurde im Rahmen der deutschen Militärhilfe an die Ukraine übergeben, wie am 31. Mai 2026 bekannt wurde.
Präsident Wolodymyr Selenskyj erneuerte zeitgleich seine Warnung vor einem großangelegten russischen Angriff. Ukrainische Kräfte berichteten von rund 300 russischen Raketen, die für eine neue Offensive bereitstünden.
Sorge um das Atomkraftwerk Saporischschja
Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) äußerte sich besorgt über einen möglichen Drohnenschlag an einem Gebäude des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja. Die russische Atombehörde Rosatom beschuldigte die Ukraine, das Kraftwerk gezielt angegriffen zu haben.
