DATUM: Oslo, Norwegen — 4. Mai 2026
SEO_TITEL: Equinor setzt 1,8 Milliarden Dollar auf neue Bohrlöcher, um rückläufige Felder auszugleichen
Der norwegische Energieriese Equinor hat 1,8 Milliarden Dollar für die Verlängerung von Bohr- und Serviceverträgen mit großen Ölfeldlieferanten bereitgestellt, um einem erwarteten Produktionsrückgang in seinen reifen Feldern gegen Ende der 2020er Jahre entgegenzuwirken.
Strategische Verträge mit führenden Lieferanten
Equinor hat die Verträge an lokale Einheiten der Branchenführer Baker Hughes, Halliburton und SLB vergeben. Die Vereinbarungen umfassen integrierte Bohr- und Serviceleistungen sowie spezialisierte Unterstützung im Zusammenhang mit diesen Operationen. Der Schritt unterstreicht Equinors Fokus auf die Aufrechterhaltung der Förderung, während bestehende Felder altern.
Das Unternehmen plant, jährlich 20 bis 30 Explorationsbohrungen durchzuführen, wobei 80 % dieser Bemühungen auf Gebiete in der Nähe bestehender Infrastruktur abzielen. Die verbleibenden 20 % sollen weniger bekannte Regionen und neue Konzepte erkunden. "Auf dem norwegischen Kontinentalschelf (NCS) gibt es noch viel Energie, aber wir brauchen neue Entdeckungen, um den erwarteten Produktionsrückgang zu bremsen", heißt es in einer Unternehmensmitteilung.
