Die UBS hat am Mittwoch in Zürich ihre Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 vorgelegt und dabei einen Vorsteuergewinn von 3,6 Milliarden US-Dollar ausgewiesen, was einem Anstieg von 64 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht.

Quartalszahlen im Detail

Bereinigt um Restrukturierungskosten lag der Vorsteuergewinn sogar bei 3,89 Milliarden Dollar, ein Plus von 45 Prozent im Jahresvergleich. Der Konzerngewinn belief sich nach Angaben der Bank auf 2,8 Milliarden Dollar – ein Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres. Damit hat die UBS die Erwartungen der Finanzanalysten übertroffen. «Zum starken Resultat haben sämtliche Geschäftsbereiche der Grossbank beigetragen», teilte das Institut mit.

Besonders gut schnitt der Aktienhandel ab, der unter anderem vom Mega-Börsengang von SpaceX profitierte. In der Investmentbank wirkte sich zudem die hohe Volatilität an den Finanzmärkten positiv aus – ähnlich wie bei den grossen amerikanischen Banken. Auch die Vermögensverwaltung verzeichnete einen starken Mittelzufluss: Im zweiten Quartal flossen der Sparte Global Wealth Management netto 35,5 Milliarden Dollar an neuen Vermögenswerten zu.