US-Präsident Donald Trump hat die für den 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten geplante Konzertreihe „Freedom 250" auf dem National Mall in Washington vollständig abgesagt und durch eine politische Großkundgebung mit ihm selbst als Hauptattraktion ersetzt.

Die ursprünglich zwischen dem 25. Juni und dem 10. Juli in der US-Hauptstadt geplante Veranstaltungsreihe war als musikalischer Beitrag zum sogenannten Semiquincentennial, dem 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten, konzipiert. Statt der Konzerte soll nach Angaben des Präsidenten eine Kundgebung stattfinden, die er selbst als „die größte Live-Kundgebung aller Zeiten" angekündigt hatte. Die Entscheidung wurde am Tag vor der Veröffentlichung dieses Berichts auf Trumps Plattform Truth Social öffentlich gemacht.

Bereits in den Tagen zuvor hatte Trump scharfe Kritik an den gebuchten Künstlern geübt und deren Honorare als überzogen bezeichnet. Er schrieb, man wolle „Sänger ohne Talent, aber mit riesigen Gagen, die euch in den Schlaf singen" nicht auf der Bühne sehen. Zudem äußerte er, die Konzerte seien für ihn entbehrlich, da er persönlich größere Menschenmengen anziehe als Elvis Presley auf dem Höhepunkt seiner Karriere – „ohne Gitarre", wie er betonte.