Die US-Regierung von Donald Trump hat die unter ihrem Vorgänger Joe Biden erlassenen Klimaschutzgrenzwerte für Kraftwerke zurückgenommen und damit eine der zentralen Klimaregeln der Biden-Ära gestrichen.

Die Environmental Protection Agency (EPA) unter Leitung von Lee Zeldin hat nach Angaben aus dem Umfeld der Behörde die unter Biden eingeführten Emissionsgrenzwerte für Kraftwerke formell aufgehoben. Damit endet ein jahrelanger Rechts- und Regelstreit um die Frage, wie viel Klimagase Kohle- und Gaskraftwerke in den Vereinigten Staaten noch ausstoßen dürfen.

Die Trump-Regierung begründete den Schritt mit der Notwendigkeit, die Versorgungssicherheit im Stromnetz zu gewährleisten. Die EPA bezeichnete die Anforderungen dem Sender CNBC zufolge als unmöglich einzuhalten und die Fristen als zu eng. Die Behörde verwies zudem auf eine schnell wachsende Stromnachfrage durch Rechenzentren, KI-Anwendungen und die erweiterte industrielle Produktion in den USA.