Aus mehreren Bezirken Oberösterreichs werden nahezu trockene Brunnen, stark sinkende Quellen und erste Versorgungsengpässe gemeldet, während die anhaltende Trockenheit die Trinkwassersituation in der Region zunehmend verschärft.
Die Trockenheit in Oberösterreich hat sich in den vergangenen Tagen weiter zugespitzt. Wie aus übereinstimmenden Berichten aus den betroffenen Regionen hervorgeht, melden Anwohnerinnen und Anrainer in mehreren Bezirken nahezu versiegte Hausbrunnen, deutlich zurückgehende Quellschüttungen und erste Engpässe bei der Trinkwasserversorgung. Lokale Feuerwehren und Wasserversorger sind nach eigenen Angaben verstärkt im Einsatz, um die Versorgung über Tankfahrzeuge sicherzustellen.
Besonders betroffen sind laut den vorliegenden Meldungen die Bezirke Wels-Land und Vöcklabruck sowie das Innviertel und das Salzkammergut. Auch aus dem Bezirk Perg und dem Bezirk Rohrbach werden zunehmende Probleme gemeldet. In mehreren Gemeinden mussten Haushalte in den vergangenen Tagen mit Wasser aus Tankfahrzeugen versorgt werden, weil die gewohnten Bezugsquellen nicht mehr ausreichten. Die Lage wird von den Einsatzkräften als angespannt, aber beherrschbar beschrieben.
