Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens haben sich am Donnerstag in Weimar getroffen, um über hybride Bedrohungen, die Unterstützung der Ukraine und den künftigen Dialog mit Russland zu beraten.

Das Treffen in Weimar knüpfte an die seit 2024 etablierte Trilaterale zwischen Berlin, Paris und Warschau an. Bundesaußenminister Johann Wadephul empfing seine Amtskollegen aus Frankreich und Polen, darunter den französischen Außenminister Jean-Noël Barrot. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Abstimmung über den weiteren Umgang mit Moskau sowie die Unterstützung Kiews im laufenden Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg.

In der gemeinsamen Pressekonferenz unterstrich Wadephul die grundsätzliche Bereitschaft Deutschlands zum Dialog mit Russland. "Man sei immer zum vernünftigen Dialog mit Russland bereit gewesen", sagte er. Voraussetzung sei jedoch das Ende des russischen Aggressionskriegs gegen die Ukraine und dass Russland "alle Attacken jeder Art gegen uns und unsere Verbündeten unterlässt".