Ein 63-jähriger Landwirt ist am Mittwoch in Kürnberg im Bezirk Liezen mit seinem Traktor samt Heuwender eine steile Wiese hinabgestürzt und musste mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Unfallkrankenhaus Linz geflogen werden.

Update vom 22. Juli 2026: Gegenüber dem ersten Bericht haben die Einsatzkräfte präzisiert, dass bei der Alarmierung die Stufe T2 mit einer eingeklemmten Person unter dem Traktor gemeldet wurde. Zudem heulten in der Gemeinde um 0.27 Uhr die Sirenen auf, wie aus der Einsatzmeldung hervorgeht.

Was ist neu seit dem Vortag

Der Unfall ereignete sich bereits gegen 17 Uhr, als der 63-Jährige mit seinem Traktor samt Heuwender auf einer steilen Wiese Heu wenden wollte. Aus noch ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug von der Wiese ab und stürzte den Hang hinab. Der Landwirt wurde dabei unter dem Traktor eingeklemmt.

Um 0.27 Uhr ging in der Leitstelle die Meldung mit dem Alarmstichwort „T2 – Person unter Traktor eingeklemmt" ein. Daraufhin wurden Rotes Kreuz, Alpinpolizei und der Notarzthubschrauber C14 alarmiert. Die Einsatzkräfte fanden den 63-Jährigen an der steilen Wiese im Bereich Goldberg.

Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der Verletzte mit dem Notarzthubschrauber C14 in das Unfallkrankenhaus Linz geflogen. Zum Ausmaß der Verletzungen machte die Einsatzmeldung keine näheren Angaben; sie wurden als unbestimmten Grades beschrieben.

Hergang auf der steilen Wiese

Eine Wildkamera in der Nähe der Unfallstelle zeichnete den Absturz des Traktors auf. Das Video soll Hinweise auf den genauen Hergang des Unfalls liefern, wie es in der Berichterstattung heißt. Die Alpinpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Heuarbeiten auf steilem Gelände gelten als besonders riskant. Mähwerke, Heuwender und Traktoren können an Hängen ins Rutschen geraten, wenn die Bodenhaftung nachlässt oder die Lastverteilung ungünstig ist. In der Region Kürnberg, nahe dem Goldberg, sind die Wiesen teils sehr steil.

Hintergrund: Risiken bei Heuarbeiten am Hang

Die Gemeinde Kürnberg liegt im steirischen Bezirk Liezen. Die Berichterstattung über den Vorfall wurde unter anderem vom Roten Kreuz und der Alpinpolizei mit Informationen versorgt.

Ermittlungen und offene Fragen

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lagen keine Angaben zum gesundheitlichen Zustand des Verletzten über die Erstversorgung hinaus vor. Auch die genaue Unfallursache ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.