Rund 1.800 Menschen haben am Samstagnachmittag in Berlin-Wedding unter dem Motto "Wedding ohne Waffen. Gemeinsam gegen Krieg." gegen Rüstungsproduktion und Waffenexporte demonstriert.

Der Protestzug startete am Hanne-Sobek-Platz in der Nähe des S- und U-Bahnhofs Gesundbrunnen und bewegte sich nach Angaben der Veranstalter in Richtung des Berliner Rheinmetall-Geländes. Nach Angaben der Polizei nahmen rund 1.800 Demonstranten an dem Protestzug teil. Die Berliner Polizei sprach auf dpa-Anfrage von "insgesamt rund 1.800 Menschen", die bei dem Demonstrationszug mitgelaufen seien.

Zahl der Teilnehmer und Verlauf

Unter den Teilnehmern befand sich auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Die Veranstalter hatten die Kundgebung unter dem Slogan "Wedding ohne Waffen. Gemeinsam gegen Krieg." angemeldet. Damit knüpfte die Demonstration an eine Reihe früherer Protestaktionen an, die in den vergangenen Monaten wiederholt am oder auf dem Berliner Gelände des Rüstungskonzerns Rheinmetall stattgefunden hatten.

Laut Polizei verlief die Demonstration überwiegend störungsfrei. Gleichzeitig registrierten die Einsatzkräfte mehrere strafbare Handlungen. So hätten "Teilnehmer sich vermummt" sowie "Pyrotechnik gezündet". Darüber hinaus seien "strafbare Parolen gerufen" worden. Konkrete Angaben zur Anzahl der Straftaten oder zu möglichen Festnahmen machte die Polizei zunächst nicht.

Straftaten und Vorfälle