Eine 66-jährige deutsche Taucherin hat am Samstag bei einem Nachtauchgang im Attersee nahe Steinbach am Attersee im Bezirk Vöcklabruck in fünf Metern Tiefe eine Panikattacke erlitten und wurde per Rettungshubschrauber in ein Spital geflogen.
Die Frau war nach Polizeiangaben Teil eines Tauchertrios, das von einem Tauchgang in 15 Meter Tiefe auftauchte. In rund fünf Metern Tiefe signalisierte sie ihrem Tauchlehrer, dass sie auftauchen wolle. Kurz darauf erlitt sie laut Polizei eine Panikattacke.
Der Tauchlehrer und ein weiterer Tauchpartner griffen der 66-Jährigen daraufhin unter beiden Armen und zogen sie gemeinsam an die Wasseroberfläche. Die Taucherin behielt ihren Atemregulator zwar durchgehend im Mund, dennoch gelangte Wasser in ihre Lungen.
Hergang des Vorfalls
Am Steg angekommen erbrach sich die Frau demnach mehrfach und rang nach Luft. Sie blieb nach Angaben der Polizei aber durchgehend bei Bewusstsein und schwamm selbstständig zum Steg.
