Miami, 20 Juli 2026
Andrew und Tristan Tate wollen sich einer möglichen Auslieferung nach Großbritannien nach Angaben ihres Anwalts Joseph McBride widersetzen, nachdem die Brüder am Wochenende in den USA auf Ersuchen der britischen Kronanwaltschaft festgenommen worden waren.
Die Brüder wurden laut US-Medienberichten am Montag erstmals seit ihrer Festnahme einem Richter vorgeführt. Ihr Anwalt Joseph McBride erklärte vor Journalisten in Miami, Andrew und Tristan Tate beabsichtigten, einer Auslieferung nach Großbritannien „natürlich“ zu widerstehen, da sie unschuldig seien und „nie etwas Ungerechtes getan“ hätten. Die Brüder sehen sich in Großbritannien unter anderem Vorwürfen wegen Vergewaltigung und Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung ausgesetzt.
Haftbedingungen und Vorwürfe des Anwalts
McBride schilderte zudem die Haftbedingungen seiner Mandanten. Demnach wurden Andrew und Tristan Tate in Einzelhaft untergebracht und mussten orangefarbene Häftlingskleidung tragen. Er bezeichnete die Festnahme als Verschwörung und erklärte, sie sei politisch motiviert. Auf der Plattform X stellte er die Brüder als Opfer einer angeblichen politischen Verschwörung dar, deren nächstes Ziel der US-Präsident Donald Trump sein werde.
Zur Veranschaulichung seiner Darstellung veröffentlichte McBride auf X einen detaillierten Beitrag mit einem KI-generierten Bild, das die Brüder gemeinsam in einer Zelle sitzend zeigt, mit den Worten „Political Prisoners“ an der Wand. McBride hatte die Stellungnahme in Miami abgegeben.
