Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 verzögert sich nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und des SWR erneut: Der unterirdische Hauptbahnhof in Stuttgart soll erst Ende 2031 vollständig in Betrieb gehen, wie am 8. Juni 2026 aus Berichten hervorging.

Hintergrund: Vom ursprünglichen Zeitplan zur erneuten Verschiebung

Ursprünglich war der Start des Großprojekts für Dezember 2019 vorgesehen. Danach wurde eine Eröffnung des Tiefbahnhofs für 2029 oder 2030 diskutiert. Nun berichten die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und der SWR übereinstimmend, dass sich die Inbetriebnahme um mindestens ein weiteres Jahr auf Ende 2031 verschiebt. Damit würde sich die Verzögerung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan auf rund zwölf Jahre summieren.

Die Zeitung schreibt, der Durchgangsbahnhof müsse erneut verschoben werden. Der SWR zitiert dazu Insider, die diese Einschätzung bestätigen. Wörtlich heißt es in dem Bericht: „Der neue Stuttgarter Tiefbahnhof wird wohl erst in fünf Jahren vollständig in Betrieb gehen." Die Deutsche Bahn plant demnach eine gestaffelte Inbetriebnahme, um den Betrieb schrittweise hochzufahren.