Die Staatsanwaltschaft Ried hat den Ablauf des Femizids an der Mittelschule in Taufkirchen an der Pram rekonstruiert und schildert im Detail, wie eine 28-jährige Lehrerin am Freitagnachmittag in der Schulbibliothek mit einem Dolch und einer Pistole getötet wurde.
Alois Ebner, Leiter der Staatsanwaltschaft Ried, gab den OÖ Nachrichten ein Interview zum Stand der Ermittlungen rund um den Femizid in Taufkirchen an der Pram, einer Gemeinde im Bezirk Schärding in Oberösterreich. Er schilderte darin den genauen Ablauf der Tat, die sich am vergangenen Freitagnachmittag in der Bibliothek der örtlichen Mittelschule ereignete. Die Staatsanwaltschaft geht nach eigenen Angaben von einem Femizid aus.
Ablauf der Tat aus Sicht der Ermittler
Laut Ebner stach der Täter mehrfach mit einem Dolch auf das Opfer ein. „Der Täter hat mit einem Dolch, einem auf zwei Seiten geschliffenen Messer, mehrfach auf den Hals des mutmaßlich schon am Boden liegenden Opfers eingestochen und dann mit seiner mitgebrachten Pistole mehrere Male auf ihren Kopf- und Gesichtsbereich geschossen“, erklärte Ebner. Bei dem Opfer handelt es sich um eine 28-jährige Lehrerin der Mittelschule.
