Die San Antonio Spurs haben sich am Samstagabend in Oklahoma City mit einem 111:103-Sieg im entscheidenden siebten Spiel der Western Conference Finals gegen Titelverteidiger Oklahoma City Thunder durchgesetzt und stehen damit erstmals seit 2014 wieder im NBA-Finale.
Vor ausverkauftem Haus in Oklahoma City lieferten sich beide Teams eine hochklassige Partie, die erst im Schlussviertel endgültig zugunsten der Gäste kippte. Zur Halbzeit führten die Spurs knapp mit 56:53, ehe sie im letzten Spielabschnitt einen unwiderstehlichen Lauf starteten.
Angeführt vom überragenden Franzosen Victor Wembanyama, der mit 22 Punkten der beste Werfer seines Teams war, trafen die Spurs in ihren ersten sechs Angriffen des vierten Viertels und bauten einen zweistelligen Vorsprung aus. Wembanyama zeigte sich nach der Partie überwältigt: "Ich kann dieses Gefühl gar nicht beschreiben, es ist so mächtig."
Wembanyama überragt im Schlussviertel
Auf Seiten der Thunder kämpfte der kanadische Superstar und zweifache MVP Shai Gilgeous-Alexander mit 35 Punkten verbissen gegen die Niederlage an, konnte das Ausscheiden aber nicht verhindern. Der deutsche Center Isaiah Hartenstein, der zu Beginn des Schlussviertels beim Stand von bereits zweistelligem Rückstand wieder eingewechselt wurde, erzielte sieben Punkte für Oklahoma City.
