Berlin, 09 August 2026
Die SPD hält an ihrer Forderung nach einer Spritpreisbremse fest und verweist auf die Belastung von Autofahrerinnen und Autofahrern in ländlichen Regionen, wie SPD-Politiker am Wochenende deutlich machten.
Die SPD dringt weiterhin auf die Einführung einer Spritpreisbremse in Deutschland. Nach einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bekräftigten führende Sozialdemokraten am Wochenende ihre Forderung nach einem staatlichen Eingriff in den Kraftstoffmarkt. Im Zentrum steht die Sorge, dass die Spritpreise für viele Bürgerinnen und Bürger insbesondere außerhalb der Großstädte kaum noch bezahlbar seien.
Klüssendorf kritisiert hohe Konzerngewinne
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hatte die Initiative in den vergangenen Tagen öffentlich vorangetrieben. Er kritisierte die Gewinne großer Mineralölkonzerne und sprach sich für Preisobergrenzen an Tankstellen aus. Damit griff er eine Forderung auf, die in der SPD seit Längerem diskutiert wird und die in Teilen auch vom Koalitionspartner unterstützt wird. Klüssendorf argumentiert, dass sich die Konzerne auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher bereicherten, während die Politik tatenlos zusehe.
