Von den 500 Milliarden Euro des Sondervermögens für Infrastruktur und Umwelt sind bislang erst rund 24 Milliarden Euro tatsächlich abgeflossen – deutlich weniger als ursprünglich geplant.

Der Bundestag und der Bundesrat hatten im vergangenen Jahr zusätzliche Kredite in Höhe von insgesamt 500 Milliarden Euro für ein Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz beschlossen. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren soll damit ein jahrelanger Investitionsstau in Deutschland aufgelöst werden. Die Mittel sind unter anderem für bessere Schulen und Kitas, bezahlbare und klimafreundliche Energie, schnelles Internet und zusätzlichen Wohnraum vorgesehen. Bis 2045 sollen mit dem Sondervermögen zugleich die Klimaschutzziele erreicht werden.

Das Sondervermögen teilt sich in drei Blöcke: 300 Milliarden Euro können vom Bund investiert werden, weitere 100 Milliarden Euro stehen Ländern und Kommunen zur Verfügung, und 100 Milliarden Euro fließen in den Klima- und Transformationsfonds für den Klimaschutz. Diese Aufteilung soll sicherstellen, dass auf allen Ebenen – von der Bundespolitik bis zur kommunalen Infrastruktur – Investitionen möglich werden.