Die Norwegerin Solveig Lövseth hat die Ironman-Europameisterschaft in Hamburg gewonnen, die 39-Jährige aus Heidelberg Laura Philipp lief nach einer Aufholjagd auf den zweiten Platz.

Bei ihrem ersten Start nach einer Klinik-Einweisung im April hat die Heidelberger Triathletin Laura Philipp den dritten Triumph in Folge bei der Ironman-EM in Hamburg knapp verpasst. Den Sieg sicherte sich am Sonntag die norwegische Weltmeisterin Solveig Lövseth, die nach 8:11:11 Stunden das Ziel auf dem Hamburger Rathausmarkt erreichte. Philipp folgte 1:18 Minute später und lag damit deutlich näher an der Siegerin als noch während des Rennens erwartet.

Im Höhentrainingslager im April war sie nach einer Ernährungsumstellung wegen Bauch- und Rückenschmerzen in die Klinik gekommen. Wie sie damals auf Instagram aus dem Krankenbett mitteilte: „Anstatt mein neues Jahr wie geplant mit viel Training in den wunderschönen Bergen zu beginnen, zwangen mich starke Bauch- und Rückenschmerzen dazu, die letzten Tage in der Klinik zu verbringen.“ Eine genaue Diagnose habe es nicht gegeben, die Problematik sei multifaktoriell gewesen.