Die Wienerin Sinja Kraus hat das Finale des neu geschaffenen WTA-Turniers Generali Open Ladies in Kitzbühel gegen die Vorarlbergerin Julia Grabher mit 6:3, 6:1 gewonnen und damit ihren zweiten WTA-125-Challenger-Titel gefeiert.

Verlauf des Finalspiels

Das Endspiel am Sonntag dauerte 81 Minuten und war die erste Begegnung der beiden Österreicherinnen auf WTA-Ebene. Kraus, die in Deutschland lebt, krönte mit dem klaren Zwei-Satz-Erfolg eine starke Woche vor heimischem Publikum. Für die 30-jährige Grabher war es nach dem Sprung auf Rang 107 die bisher beste Platzierung in der Weltrangliste, für die sie in Kitzbühel 81 Punkte sowie 7.304 Euro Preisgeld erhielt.

Kraus startete allerdings alles andere als souverän in die Partie. Die 24-Jährige verlor bereits das Auftakt-Game ihr Service und geriet früh mit 0:2 in Rückstand. Erst danach fand die Wienerin besser ins Match, kämpfte sich zurück und entschied den ersten Durchgang noch mit 6:3 für sich. Im zweiten Satz baute sie ihre Dominanz kontinuierlich aus, ließ keinen Ballwechsel mehr zu und gab kein einziges Game mehr ab.

Regenunterbrechung als Wendepunkt

Zu Beginn des zweiten Satzes verlor die 30-jährige Vorarlbergerin abermals ihr Service, was den Grundstein für den klaren Abschnitt legte. Grabher konnte danach zwar noch zum 2:2 ausgleichen, doch im Anschluss zog Kraus auf 5:2 davon und holte sich die entscheidenden Breaks. Insgesamt zeigte die Wienerin in der zweiten Hälfte der Partie kaum noch Schwächen und servierte den Titel souverän nach Hause.