US-Verteidigungsminister Pete Hegseth eröffnet am Samstag den Shangri-La-Dialog in Singapur mit einer Rede zur Indo-Pazifik-Strategie der Trump-Regierung, bei der seine Haltung zu Taiwan im Fokus steht.

Trumps Taiwan-Äußerungen als Hintergrund

Die rasche militärische Modernisierung Chinas und sein zunehmend selbstbewusstes Auftreten im Indo-Pazifik gehören zu den Topthemen des asiatischen Spitzentreffens, zu dem führende Politiker, Diplomaten und Sicherheitsexperten aus aller Welt zusammenkommen.

Hegseths Rede folgt auf umstrittene Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der nach Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping die Verteidigungsbereitschaft Washingtons für Taiwan infrage stellte. Trump nannte ein noch nicht genehmigtes Waffenpaket im Wert von 14 Milliarden Dollar einen „sehr guten Verhandlungschip“ gegenüber China.

Die USA beliefern Taiwan mit modernen Flugzeugen, Raketen und anderen Waffen zur Selbstverteidigung, verfolgen jedoch eine Politik der „strategischen Ambiguität“ hinsichtlich einer militärischen Intervention im Falle eines chinesischen Angriffs auf die Insel.