Santa Clara, 14 Juni 2026
Die Schweiz hat ihr Auftaktspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Katar nur 1:1 gespielt und dabei in der Nachspielzeit den späten Ausgleich kassiert.
Spielverlauf und Schlüsselszenen
Im San-Francisco-Bay-Area-Stadion in Santa Clara brachte Breel Embolo die Schweiz in der 17. Minute per Foulelfmeter in Führung. Die Auswahl von Trainer Murat Yakin dominierte die Partie über weite Strecken, ließ jedoch zahlreiche Chancen ungenutzt und wurde in der 94. Minute durch einen Kopfball von Boualem Khoukhi bestraft, der nach einer Flanke von Miro Muheim unhaltbar ins eigene Tor abgefälscht wurde. Zuvor hatte Michel Aebischer unmittelbar vor der Halbzeit eine Großchance auf das 2:0 vergeben. Dan Ndoye scheiterte mehrfach am katarischen Torhüter Mahmud Abunada, der mit starken Paraden einen höheren Rückstand verhinderte. Die Partie endete vor rund 68.000 Zuschauern mit 1:1 (1:0).
In dem Spiel in der Gruppe B fiel das erste Tor in der 17. Minute durch den Schweizer Breel Embolo. Den Ausgleich im San-Francisco-Bay-Area-Stadion erzielte Boualem Khoukhi in der 94. Minute.
Statistik und taktische Überraschungen
Statistisch war die Überlegenheit der Schweiz deutlich: 68 Prozent Ballbesitz, 26 Torschüsse gegenüber nur 7 der Katarer. Dennoch reichte es nicht zum erhofften Sieg. Für Katar, das zuvor erst an einer WM teilgenommen hatte – dem eigenen Turnier –, war es der erste überhaupt gewonnene Punkt bei einer Weltmeisterschaft. Trainer Yakin hatte mit Denis Zakaria und Michel Aebischer in der Startelf überrascht; Zakaria kam nominell als Rechtsverteidiger in einer Viererkette zum Einsatz. Johan Manzambi und Miro Muheim wurden im Verlauf der zweiten Hälfte eingewechselt, wobei Muheim später unfreiwillig zur entscheidenden Figur wurde: Beim späten Gegentor verlor er das Kopfballduell gegen Khoukhi, den anschließend Manzambi nicht mehr entscheidend stören konnte. Dem Verteidiger wurde das Eigentor zugeschrieben.