Ein schweres Erdbeben hat am Samstag (Ortszeit) den Südwesten von Peru erschüttert und nach ersten Angaben örtlicher Behörden mindestens fünf Todesopfer sowie mehr als 20 Verletzte gefordert.

Das Beben ereignete sich gegen 21.24 Uhr Ortszeit (4.24 Uhr MESZ), wie das nationale Geophysische Institut (IGP) mitteilte. Ersten Medienberichten zufolge stürzten in dem betroffenen Gebiet mehrere Gebäude ein oder wurden strukturell beschädigt. Die Erschütterung war in der Andenregion Perus deutlich zu spüren und löste in der Bevölkerung Panik aus.

Das Epizentrum habe zwei Kilometer südwestlich der Stadt Sicaya in der Provinz Huancayo gelegen, hieß es aus dem IGP. Zudem wurde berichtet, das Beben sei südlich des Ortes Chupaca registriert worden. Chupaca ist der Hauptort der gleichnamigen Provinz in der Region Junín; die Provinz Huancayo grenzt unmittelbar an. Beide Orte liegen in den zentralperuanischen Anden, rund 300 Kilometer östlich der Hauptstadt Lima.

Epizentrum in der Provinz Huancayo