Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben am 26. September 2026 über eine Volksinitiative abgestimmt, die der Schweiz künftig untersagen soll, Sanktionen gegen Staaten zu verhängen, die einen Krieg begonnen haben.
Die Volksabstimmung fand am 26. September 2026 statt und betraf eine Volksinitiative, die in der Schweizer Politik seit Monaten kontrovers diskutiert wird. Die Initiative geht über die bisherige Neutralitätspraxis hinaus und kombiniert zwei Grundsätze: Die Schweiz soll sich weiterhin nicht an bewaffneten Konflikten beteiligen und ihr Hoheitsgebiet für Kriegsparteien schließen. Zusätzlich soll sie keine Sanktionen gegen Länder verhängen, die einen Krieg angefangen haben.
Befürworter der Initiative sehen darin eine konsequente Anwendung des Neutralitätsprinzips, das in der Schweizer Verfassung verankert ist. Sie argumentieren, dass wirtschaftliche Zwangsmassnahmen die Glaubwürdigkeit der Neutralität untergraben und die Schweiz in geopolitische Konflikte hineinziehen könnten.
