Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hat kurz vor dem WM-Spiel der Schweizer Nationalmannschaft mit einer augenzwinkernden Video-Botschaft an die Late-Night-Show von James Corden für Aufsehen gesorgt, in der Nationaltrainer Murat Yakin die «Bösewicht»-Sprüche des US-Moderators konterte.

Hintergrund: Auslöser und Dreh des Videos

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) reagierte auf die wiederholten Vergleiche, die James Corden in seiner Show auf dem US-Bezahlsender Fox zwischen Murat Yakin und einem James-Bond-Bösewicht gezogen hatte, mit einem Gegenangriff der sympathischen Art. Wie SRF News berichtet, schickte der Verband dem Redaktionsteam der Comedy-Show per E-Mail eine Video-Botschaft, in der der Nationalcoach den humorvollen Schlagabtausch aufnahm und mit einer selbstbewussten Botschaft der Schweizer Nationalmannschaft verband. Das Video wurde zudem über den offiziellen Instagram-Kanal der Nationalelf und über die Schweizer Botschaft in den USA auf der Plattform X verbreitet.

Gedreht wurde das Material im Hotel der Nationalmannschaft, wo dem SFV nach eigenen Angaben eine grosse Halle mit der nötigen Ausrüstung zur Verfügung stand. «Das Video wurde vor zwei Tagen gedreht», hiess es beim Verband. Der Dreh selbst sei effizient verlaufen: «Yakin brauchte kaum 20 Minuten, dann war alles im Kasten.» Pressesprecher Adrian Arnold erläuterte gegenüber SRF, wie die Idee entstanden war und welche Absicht dahintersteckte.