Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat die im Sondervermögen Infrastruktur bereitgestellten Mittel als ausreichend für den Hitzeschutz in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kitas bezeichnet und die Verantwortung für konkrete Maßnahmen bei Ländern und Kommunen verortet.
Mittel aus dem Sondervermögen
In einem Interview mit dem Deutschlandfunk sagte Schneider, der Bund habe den Ländern und Kommunen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur zu Beginn dieser Legislatur 100 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt für die nächsten Jahre. Auf die Forderung der Grünen, öffentliche Gebäude mit solarbetriebenen Klimaanlagen auszustatten, reagierte Schneider mit dem Hinweis: „Und ich finde, das ist ausreichend und auch auskömmlich, um das Ganze auch zu finanzieren und diese Aufgabe auch wahrzunehmen.“ Damit wies er den Vorwurf zurück, die Bundesregierung stelle für den Hitzeschutz zu wenig Geld bereit.
