Peking/Neu-Delhi, 27. August 2026
Eine gewaltige Schlammlawine und Sturzflut hat am Mittwoch den Grenzübergang Gyirong an der chinesisch-nepalesischen Grenze getroffen und nach bisherigen Angaben mindestens 160 Menschen getötet; mehr als 1.000 Personen gelten als vermisst.
Die Katastrophe ereignete sich am Mittwoch in der Region um den Grenzübergang Gyirong, der auf chinesischer Seite in Tibet liegt. Auslöser war eine massive Schlammlawine, die sich nach heftigen Niederschlägen löste und eine Flutwelle durch das Grenztal schickte. Laut den bisherigen Bilanzen kamen mindestens 160 Menschen ums Leben, die Zahl der Vermissten wird mit über 1.000 angegeben.
Unter den Vermissten befinden sich nach Angaben der Behörden 484 Touristen aus mindestens 26 Ländern. Viele von ihnen hatten den Grenzübergang genutzt, um die Region am Fuß des Himalayas zu bereisen. Die genaue Zahl der Verletzten ist bislang unklar, da viele Krankenhäuser in der dünn besiedelten Bergregion nur über begrenzte Kapazitäten verfügen.
