Drei Tage nach dem Untergang eines Passagierschiffs vor der indonesischen Insel Selayar sind fünf Überlebende von Fischern entdeckt und von Rettungsdiensten geborgen worden.

Das Schiff war am Mittwoch südlich von Sulawesi gesunken, nachdem es zu einem Maschinenausfall gekommen war. Fischer entdeckten die fünf Überlebenden am Wochenende auf offener See und alarmierten daraufhin die Rettungsdienste.

Nach Angaben des lokalen Rettungsleiters Muhammad Arif Anwar gegenüber der Nachrichtenagentur AFP hatten die Überlebenden – darunter ein siebenjähriges Mädchen – fast drei Tage ohne nennenswerte Nahrung und Wasser auf dem Meer verbracht. Sie seien erschöpft und geschwächt, hätten sich aber mit einigen Päckchen Instant-Nudeln und Keksen notdürftig versorgen können.

Überleben auf einem selbstgebauten Floß

Die Schiffbrüchigen, darunter ein siebenjähriges Mädchen, hätten sich auf einem selbst gebauten Behelfsfloß aus Kanistern und Korkstücken über Wasser gehalten, erklärte Anwar. Die fünf Menschen hätten Kanister und Korkstücke mit Seilen zusammengebunden und seien auf die so entstandene Plattform geklettert.