Eine 69-jährige französische Touristin wurde am 25. Mai 2026 im Hafen von Porto Torres auf Sardinien mit rund 40 Kilogramm Sand, Kieseln und Muscheln von italienischen Zollbehörden gestoppt.

Die Frau befand sich am Ende ihres Urlaubs auf der Insel und wollte mit einer Fähre nach Toulon übersetzen, als sie bei einer Kontrolle im Hafen auffiel.

In ihrem Gepäck entdeckten die Beamten das umfangreiche Material, das sie nach ersten Erkenntnissen am Strand Le Saline nahe dem Küstenort Stintino im Norden Sardiniens gesammelt hatte.

Gesetzliche Grundlage und Strafrahmen

Seit 2017 verbietet ein regionales Gesetz ausdrücklich das Entfernen von Sand, Kieseln und Muscheln von den Stränden der Insel.

Die Norm sieht bei Verstößen Geldstrafen vor, die je nach Schwere des Falls zwischen 500 und 3.000 Euro betragen.

Ein unterschätztes Umweltproblem