Im Insolvenzverfahren rund um die Abtenauer Bergbahnen Gesellschaft m.b.H. haben die Gläubiger am Mittwoch, dem 22. Juli, dem vorgelegten Sanierungsplan mit beiden gesetzlich erforderlichen Mehrheiten zugestimmt und damit den Weg für eine Quote von 20 Prozent freigemacht.

Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) berichtet, waren im Verfahren 57 Forderungen mit einem Gesamtvolumen von rund 6,29 Millionen Euro angemeldet worden. Davon wurden etwa 4,48 Millionen Euro als berechtigt anerkannt. Der nun angenommene Sanierungsplan sieht vor, dass die Gläubiger eine 20-prozentige Quote erhalten – ausgezahlt binnen 14 Tagen ab Rechtskraft der konkursgerichtlichen Bestätigung.

Die Summe, die in diesem kurzen Zeitraum fließen muss, beziffert der AKV auf rund 900.000 Euro. Der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) hatte bereits zuvor signalisiert, dass das wirtschaftliche Fundament für eine Zukunft des Skigebiets gesichert werden konnte. Sämtliche Landwirte und Grundeigentümer seien ins Boot geholt worden, hieß es dort.