Die österreichische Regisseurin Sandra Wollner hat mit ihrem Film "Everytime" den Hauptpreis der Sektion "Un Certain Regard" bei den 79. Filmfestspielen von Cannes gewonnen.

Der Film "Everytime" erzählt die Geschichte der Mutter Ella, gespielt von Birgit Minichmayr, die mit ihren beiden Töchtern Jessie (Carla Hüttermann) und Melli (Lotte Shirin Keiling) in einfachen, aber glücklichen Verhältnissen lebt. Doch dann verunglückt Jessie im Drogenrausch an der Seite ihres Freundes Lux (Tristán López).

Ella muss lernen, mit dem Verlust ihrer Tochter zu leben und ein neues Leben um diese Lücke herum aufzubauen. Der Film zeigt auf berührende Weise, wie eine Familie mit Trauer und Verlust umgeht.

Sandra Wollner, 1983 in Leoben geboren und mittlerweile in Berlin lebend, hat mit "Everytime" bereits ihren dritten Spielfilm gedreht. Ihre vorherigen Werke, "Das unmögliche Bild" und "The Trouble with Being Born", wurden ebenfalls international beachtet.