Über das Vermögen der Semer Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Salzburg ist am 21. Juli am Landesgericht Salzburg ein Konkursverfahren eröffnet worden, wie die Kreditschutzverbände KSV1870 und AKV berichten.

Die Semer Beteiligungsgesellschaft mbH ist nach Informationen von KSV1870 und AKV zahlungsunfähig. Beide Verbände beziffern die Passiva des Unternehmens auf 18,3 Millionen Euro. Insgesamt sind nach ihren Angaben sechs Gläubiger von der Insolvenz betroffen.

Das Salzburger Unternehmen geriet eigenen Angaben zufolge in die Pleite, weil außergerichtliche Sanierungsversuche scheiterten. Hinzu kommen enge gesellschaftsrechtliche Verbindungen zu anderen Firmen, die ebenfalls teilweise insolvent wurden. Dazu zählt dem Vernehmen nach auch der HELLWEG-Konzern, der ebenfalls Schlagzeilen machte.

Hintergründe der Insolvenz

Verfahrenstechnisch liegt der Fall nun beim Landesgericht Salzburg. Insolvenzverfahren dieser Größenordnung werden in Österreich typischerweise von einem gerichtlich bestellten Insolvenzverwalter abgewickelt, der zunächst die Vermögenswerte sichert und anschließend die Verteilung an die Gläubiger organisiert.