Wien, 25 August 2026

Zwei mutmaßliche Mitglieder einer georgischen Tätergruppe sind im Zuge der Ermittlungen zur Säure-Einbruchsserie in Wien identifiziert worden, wie die beteiligten Ermittlungsbehörden mitteilten.

Die Festnahmen stehen im Zusammenhang mit einer Reihe von Einbrüchen, bei denen die Täter Säure einsetzten, um in Wohnungen und Geschäftslokale einzudringen. Durch den Einsatz der ätzenden Substanz wurden Türen und Schlösser beschädigt, um sich Zugang zu den Objekten zu verschaffen.

Die Ermittler identifizierten die beiden Verdächtigen im Rahmen einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Das Landeskriminalamt Wien, das Landeskriminalamt Niederösterreich und die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität arbeiteten dabei eng zusammen, wie aus Ermittlungskreisen verlautete.

Hintergrund der Ermittlungen

Nach Angaben der Sicherheitsbehörden handelt es sich bei den Festgenommenen um Männer aus Georgien, die der für die Einbruchsserie verantwortlichen Gruppierung zugeordnet werden. Die Gruppe soll bereits seit längerem in mehreren Wiener Bezirken aktiv gewesen sein.