Der Stimmungsindikator für den Dienstleistungssektor im Euroraum hat sich laut S&P Global im August leicht verbessert und deutet weiterhin auf Wachstum hin.

Der PMI als Frühindikator

Der composite PMI – also der Sammelindex, der sowohl die Industrie als auch den Dienstleistungssektor abbildet – lag nach Angaben von S&P Global im August über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Der Wert für den Dienstleistungssektor, der einen besonders großen Teil der Wirtschaftsleistung im Euroraum ausmacht, kletterte demnach leicht nach oben. Volkswirt Andreas Plecko wertete die Entwicklung als Bestätigung, dass die Konjunktur in der Währungsunion trotz widriger Umstände auf Wachstumskurs bleibt.

Wachstum bedeutet in diesem Fall, dass mehr Unternehmen im Euroraum über eine steigende Nachfrage und neue Aufträge berichten als über sinkende Geschäfte. S&P Global veröffentlicht die Daten, die auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsleitern und Geschäftsführern basieren, regelmäßig aus seinem Londoner Hauptquartier. Die Indikatoren gelten als einer der zuverlässigsten Frühindikatoren für die konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone.