In der vollständig verminten Demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea sollen nach Angaben aus drei Berichten insgesamt rund zwei Millionen Landminen liegen.

Die Demilitarisierten Zone trennt die beiden koreanischen Nachbarländer seit Jahrzehnten. Nach den nun vorliegenden Angaben erstreckt sich die Verminung über ihre gesamte Länge. Das Ausmaß wird auf ungefähr zwei Millionen Sprengsätze beziffert.

Die hochgerechnete Zahl macht die Zone nicht nur zu einem stark bewachten Grenzraum, sondern auch zu einem dauerhaften Risiko für Menschen, Tiere und Einsatzkräfte. Jede Bewegung im Gelände setzt eine genaue Kenntnis der Gefahrenstellen und abgesicherter Verfahren voraus.

Gefahrenlage in der DMZ

Die Quellen nennen ausdrücklich auch Landminen des südkoreanischen Militärs als Teil desBestands. Damit beschränkt sich die Gefahr nicht allein auf die Ausrüstung des nordkoreanischen Militärs. Die genauen Standorte und Mengen einzelner Minentypen werden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.