Das rumänische Kernkraftwerk Cernavoda hat am 11. August 2026 den schrittweisen Abschaltvorgang seiner Reaktorblöcke eingeleitet, nachdem der Wasserpegel der Donau den für den Kühlbetrieb nötigen Mindeststand unterschritten hat.

Hintergrund der Abschaltung

Das rumänische Kernkraftwerk Cernavoda hat am Montag den schrittweisen Abschaltvorgang seiner Reaktorblöcke eingeleitet. Hintergrund ist ein gesunkener Wasserpegel der Donau, der den Kühlbetrieb der Anlage zunehmend einschränkt. Die Betreibergesellschaft reagierte damit auf wochenlange Dürre und niedrige Wasserstände, die bereits zuvor die Stromproduktion gedrosselt hatten.

Nach Sprengarbeiten an einem nahe gelegenen Abschnitt sei der Wasserpegel an der Anlage nur leicht gestiegen, erklärte Verteidigungsminister Radu Miruta. Dadurch könne der Betrieb des zweiten Reaktorblocks noch um wenige Tage verlängert werden. Diese Frist reiche jedoch nicht aus, um die Produktion über das Wochenende hinaus aufrechtzuerhalten, hieß es aus dem rumänischen Energieministerium.