Ein 27-jähriger Mann hat am Gumpendorfer Gürtel in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus einer Frau einen 20-Euro-Schein entrissen und ist festgenommen worden.
Wie die Polizeipressesprecherin Irina Steirer mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Sonntag gegen 16:30 Uhr in der Nähe der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße auf dem Mariahilfer Gürtel. Ein 27-jähriger Mann riss demnach einer Frau einen 20-Euro-Schein aus der Hand und flüchtete. Die Frau blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.
Der mutmaßliche Täter, bei dem es sich nach Angaben der Polizei um einen syrischen Staatsbürger handelt, konnte laut Steirer kurze Zeit später festgenommen werden. Die Polizei führte ihn am Tatort ab. Die Höhe des erbeuteten Betrags war mit 20 Euro vergleichsweise gering, der Vorgang wird jedoch als Raub gewertet.
Brennpunkt Drogenszene
Der Gumpendorfer Gürtel und das angrenzende Gebiet rund um die U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße gelten als Brennpunkt der Wiener Drogenszene. Dieser Umstand, der bereits in Sicherheitsberichten der Stadt Erwähnung findet, wirft ein Licht auf die Rahmenbedingungen, unter denen sich der Vorfall ereignete. Anrainerinnen und Anrainer beobachten die Entwicklung seit längerem mit Sorge.
