Der Quantenphysiker Markus Aspelmeyer von der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erhält den FWF-Wittgenstein-Preis 2026, der mit zwei Millionen Euro dotierte und zweckgebundene höchstdotierte Wissenschaftspreis Österreichs.

Würdigung durch die internationale Jury

Die internationale Jury des Wissenschaftsfonds FWF begründete ihre Entscheidung mit dem Potenzial, das in Aspelmeyers Forschung steckt: "Gelingt dieser Nachweis, könnte dies unser Verständnis der Natur grundlegend verändern - vergleichbar mit den Experimenten zur Quantenverschränkung, die 2022 mit dem Physiknobelpreis gewürdigt wurden", heißt es in der Begründung. Im Zentrum der Arbeiten stehe "eine der tiefgreifendsten Fragen der Physik: Kann die Schwerkraft selbst quantenmechanische Eigenschaften besitzen?"