Paris Saint-Germain hat am Samstagabend in Budapest durch ein 4:3 im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal den Titel in der Champions League erfolgreich verteidigt.
Vor 61.035 Zuschauern in der ausverkauften Puskás Aréna war Arsenal durch Kai Havertz bereits in der 5. Minute in Führung gegangen. Ein missglückter Klärungsversuch von Marquinhos wurde von Leandro Trossard unglücklich abgefälscht, sodass der Ball zu Havertz gelangte, der aus kurzer Distanz traf.
Früher Schock und Arsenals Defensivtaktik
In der Folge zogen sich die Londoner, die in der gesamten Champions-League-Saison zuvor nur sechs Gegentore kassiert hatten, weit zurück und überließen PSG den Ball. Mikel Arteta hatte mit vier gelernten Innenverteidigern in der Viererkette eine extrem defensive Aufstellung gewählt und vertraute im Mittelfeld neben Declan Rice auf den 19-jährigen Miles Lewis-Skelly.
PSG, das mit nahezu derselben Offensivformation wie beim 5:0-Finalsieg im Vorjahr gegen Inter Mailand angetreten war, tat sich lange schwer, klare Chancen zu kreieren. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit kam der Titelverteidiger zu ersten Abschlüssen, doch Schüsse von Ousmane Dembélé und Désiré Doué verfehlten das Tor.
