Fünf Monate nach dem tödlichen Angriff auf den 36-jährigen Zugbegleiter Serkan Calar bei einer Fahrkartenkontrolle nahe Landstuhl wird am Donnerstag (10.00 Uhr) vor dem Landgericht Zweibrücken das Urteil gegen einen 26-jährigen Angeklagten erwartet.
Staatsanwalt Christian Horras fordert nach Angaben aus dem Verfahren eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Er sah keinen Tötungsvorsatz beim Angeklagten – „Einen Tötungsvorsatz sah er nicht - sonst wäre es womöglich Totschlag oder Mord gewesen.“ Zum äußeren Ablauf erklärte Horras laut Berichten: „Der äußere Geschehensablauf ist zweifelsfrei dokumentiert.“
