Am 22. Oktober beginnt am Wiener Landesgericht für Strafsachen der Prozess gegen den Kabarettisten Günther „Gunkl" Paal, dem die Staatsanwaltschaft Besitz und Herstellung sexualbezogenen Kindesmissbrauchsmaterials vorwirft.

Die Anklage wurde am Wiener Landesgericht eingebracht und umfasst nach Angaben aus der Vorberichterstattung mehrere Tatvorwürfe im Zusammenhang mit digitalem Kindesmissbrauchsmaterial. Der Beschuldigte bestreitet laut den Berichten die Vorwürfe nicht in vollem Umfang und hat sich bisher lediglich in Teilen zu den Tatbeständen eingelassen.

Die Ermittlungen gegen Paal waren durch Hinweise aus dem Ausland ins Rollen gekommen, die an österreichische Behörden weitergeleitet wurden. Die Staatsanwaltschaft Wien übernahm die federführende Ermittlungsarbeit und führte den Fall in enger Abstimmung mit europäischen Partnerdiensten. Konkrete Ermittlungsschritte, darunter Hausdurchsuchungen und Sicherstellungen elektronischer Geräte, fanden laut Berichten in Wien und in der Slowakei statt.