Laut der am Donnerstag vorgestellten Postbank Digitalstudie 2026 ist die durchschnittliche wöchentliche Internetnutzung in Deutschland auf 67,4 Stunden gesunken, rund fünf Stunden weniger als im Vorjahr.

Für die Untersuchung wurden nach Angaben der Postbank zwischen April und Mai 2026 insgesamt 3.050 Menschen in Deutschland befragt. Die Stichprobe sei nach Bundesland, Alter und Geschlecht gewichtet worden und repräsentativ für die Bevölkerung, wobei der Mikrozensus 2022 des Statistischen Bundesamtes als Referenz diente.

Der Rückgang betrifft mehrere Bereiche der digitalen Alltagsnutzung. Die wöchentliche mobile Internetnutzung sank demnach von 25,7 auf 23,9 Stunden. Auch die regelmäßige Nutzung sozialer Netzwerke wie Instagram oder TikTok ging von 71 auf 64 Prozent zurück. Messenger-Dienste und das Schauen von YouTube-Videos verzeichneten ebenfalls leichte Rückgänge.

Smartphone bleibt dominantes Gerät

Trotz des Trends bleibt das Smartphone das wichtigste Tor ins Netz: 86 Prozent der Menschen in Deutschland nutzen es für den Internetzugang. Online-Banking wird weiterhin stabil von mehr als 50 Prozent der Bevölkerung verwendet. Erwerbstätige verbringen im Schnitt 2,8 Stunden pro Tag beruflich im Internet, vor allem über Notebooks und Desktop-PCs.