Poet Technologies-Aktie fällt nach Marvell-Vertragsende
Die Aktie von Poet Technologies verlor am Mittwoch 17,8 Prozent ihres Wertes, nachdem der Chipkonzern Marvell einen zuvor vereinbarten Auftrag storniert hatte.
Starker Rückgang nach jüngster Volatilität
Die jüngste Talfahrt setzt eine Phase extremer Schwankungen für die Poet Technologies-Aktie fort. Erst in der vergangenen Woche hatte die Aktie des Unternehmens um 108 Prozent zugelegt, nachdem es einen bedeutenden Auftrag über Celestial AI, eine von Marvell übernommene Firma, gesichert hatte. Doch innerhalb einer Woche fiel der Kurs um etwa 50 Prozent.
CFO Thomas Mika hatte die Vertragsvereinbarung bestätigt: "The company had secured an order through Marvell's Celestial AI." Die plötzliche Stornierung durch Marvell traf die Anleger unvorbereitet und löste die aktuelle Verkaufswelle aus. Poet Technologies verfügt über eine Marktkapitalisierung von rund einer Milliarde US-Dollar, hat jedoch kaum nennenswerte Einnahmen vorzuweisen.
Hintergrund und Marktreaktion
Während Poet Technologies mit der Vertragsstornierung kämpft, zeigten die großen US-Indizes kaum Bewegung. Der S&P 500 und der Nasdaq Composite schlossen den Handelstag nahezu unverändert. Dies unterstreicht, dass der Einbruch der Poet-Aktie unternehmensspezifische Gründe hat und nicht auf breitere Marktturbulenzen zurückzuführen ist.
Die jüngste Rallye der Aktie war vor allem auf die Hoffnung zurückzuführen, dass der Deal mit Celestial AI eine neue Einnahmequelle erschließen würde. Die Stornierung wirft nun Fragen zur künftigen Geschäftsentwicklung auf. Analysten verweisen darauf, dass das Unternehmen bisher kaum nachhaltige Umsätze generieren konnte und stark von Einzelaufträgen abhängig ist.
