Senator Rand Paul erklärte, der verfassungsmäßige Schutz gegen Selbstbelastung gelte nicht mehr für Anthony Fauci, da Fauci von Joe Biden begnadigt worden sei, und belebte damit einen Kongress-Contempt-Streit wieder, der mit dem Obersten Gerichtshof verbunden ist.

Senator Rand Paul aus Kentucky, der Republikaner, der eine Contempt-Feststellung gegen Anthony Fauci verfolgte, sagte, die verfassungsmäßige Schutzschicht gegen erzwungene Selbstbelastung gelte nicht mehr, nun da Fauci von Joe Biden begnadigt worden sei. Die Aussage führt eine Konfrontation wieder ein, die seit mehr als einem Jahr zwischen Kongress, Exekutive und Gerichten hin und her ging.

Pauls Argument stützt sich auf einen langjährigen Rechtsgrundsatz: Eine Begnadigung beseitigt die Strafverfolgungsdrohung für das betreffende Vergehen, was wiederum die Grundlage des Fünften Verfassungszusatzes für die Verweigerung der Aussage untergraben kann. Unter Verweis auf Bidens Begnadigung Faucis im letzten Jahr sagte Paul, der Ausschuss könne eine Aussage erzwingen, ohne den Zeugen einer neuen strafrechtlichen Verfolgung in den begnadigten Angelegenheiten auszusetzen.