Der US-Schauspieler Patrick Dempsey (60) hat in einem Gastbeitrag für die „Portland Press Herald" klargestellt, dass er nicht für einen Sitz im US-Senat seines Heimatstaates Maine kandidieren wird.
Hintergrund: Platners Rückzug und die Spekulationen
In den vergangenen Tagen war in den USA eine Debatte darüber entstanden, ob Dempsey als Nachfolgekandidat der Demokraten für den Senat antreten könnte. Hintergrund war der Rückzug des demokratischen Bewerbers Graham Platner, der nach verschiedenen Skandalen und Vorwürfen sexueller Belästigung aus dem Rennen ausgestiegen war. Platner hatte im Juni die demokratische Vorwahl in Maine noch klar gewonnen und galt als wichtige Figur im Hinblick auf die Kongresswahlen im November.
Dempsey äußerte sich nun erstmals ausführlich zu den Spekulationen. In dem Gastbeitrag schrieb er: „Ich liebe meinen Heimatstaat Maine. Die Menschen, die dort leben, liegen mir sehr am Herzen." Er habe die Möglichkeit einer Kandidatur intensiv geprüft, weil sie „einen echten Unterschied hätte machen können". Nach langer Überlegung sei er jedoch zu dem Schluss gekommen, dass er nicht im Kongress dienen wolle. „Wolle er wirklich im Kongress dienen?", sei die wiederkehrende Frage gewesen, „Nach langem Nachdenken wurde mir klar, dass die Antwort Nein lautet".
