Seit Inkrafttreten eines neuen Gesetzes im Dezember 2023 sind 19 Angehörige der Bundeswehr wegen verfassungsfeindlicher Bestrebungen per Verwaltungsakt entlassen worden.

Die Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Gesetzesänderung aus der Zeit der Ampel-Regierung ermöglicht es, Soldatinnen und Soldaten ohne ein langwieriges gerichtliches Disziplinarverfahren aus dem Dienst zu entfernen.

Die Regelung betrifft Berufssoldaten, Soldatinnen und Soldaten auf Zeit, Wehrdienstleistende sowie Reservisten. Ziel ist es, extremistische Kräfte schneller aus der Truppe ausschließen zu können, um die Integrität der Streitkräfte zu schützen.

Die parlamentarische Anfrage der AfD

Die AfD hatte in ihrer Anfrage auch wissen wollen, ob der Militärische Abschirmdienst (MAD) bei Ermittlungen auf Basis der neuen Regelung „auf die Alternative für Deutschland rekurriert“. Die Partei wird selbst vom Bundesamt für Verfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall geführt.