Vatikanstadt/Lampedusa, 04. Juli 2026
Papst Leo XIV. hat am Samstag die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa besucht und dort der im Mittelmeer ums Leben gekommenen Menschen gedacht, während in den USA der 250. Unabhängigkeitstag begangen wurde.
Die kleine Insel zwischen Sizilien und Tunesien gilt seit langem als einer der Brennpunkte der Migrationsbewegung aus Afrika nach Europa. Mit etwa 6.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist Lampedusa weit über seine Größe hinaus zu einem Symbol für die Gefahren geworden, denen Schutzsuchende auf dem Weg über das Meer ausgesetzt sind. Rund dreieinhalb Stunden hielt sich der Pontifex auf der Insel auf.
Insel zwischen Sizilien und Tunesien
Zum Auftakt besucht der Pontifex den Friedhof der Insel und gedenkt dort der Menschen, die im Mittelmeer ums Leben gekommen sind. Anschließend fährt er zu einem Denkmal für Migranten und trifft einige von ihnen auch persönlich. Das Oberhaupt der katholischen Kirche will dort an das Schicksal von Migrantinnen und Migranten erinnern, die auf oftmals seeuntauglichen Booten die gefährliche Überfahrt über das Meer wagen.
