Papst Leo XIV. ist am Samstagmorgen zu einer siebentägigen Reise nach Spanien eingetroffen und in Madrid am Flughafen Barajas empfangen worden, wo König Felipe VI. und Königin Letizia den ersten Besuch des Papstes in einem großen europäischen Land außerhalb Italiens einleiteten.

Empfang in Madrid und Beginn der Reise

Papst Leo XIV. landete am Samstagmorgen in Madrid-Barajas. Am Königspalast wurde er von König Felipe VI. und Königin Letizia empfangen. Damit begann die erste Reise des Papstes in ein großes europäisches Land außerhalb Italiens seit seinem Amtsantritt im Mai des vergangenen Jahres; zuvor hatte er lediglich Monaco für einen halben Tag besucht. Die Organisation der Reise liegt beim Organisationskomitee im Auftrag der Erzdiözese Madrid und der Spanischen Bischofskonferenz.

Zum Auftakt traf der Papst in Madrid mit Vertretern des Staates, der Zivilgesellschaft und des diplomatischen Korps zusammen. Dabei dankte er für die „Treue zum Völkerrecht und zum Multilateralismus“ – ein Wortlaut, der von drei Quellen bestätigt wurde. In seiner Rede räumte er zugleich ein, dass „die Botschaft des Friedens in diesen Zeiten leider für manche naiv und für andere provokativ klingt“ – eine Formulierung, die direkt aus seinen Bemerkungen auf dem Flug nach Madrid übernommen ist.