Die Staatsanwaltschaft von Monaco hat nach der Explosion einer Paketbombe, bei der der ukrainischstämmige Multimillionär Wadym Jermolajew, seine Partnerin und der 13-jährige Sohn des Paares schwer verletzt wurden, eine verdächtige Person identifiziert und Haftbefehl erlassen.
Die Explosion ereignete sich am Montagabend im Eingangsbereich eines kleinen Wohnhauses in Monaco, als die drei Bewohner – ein Paar und ein 13-jähriger Bub – nach Hause kamen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes und mehrerer weiterer Tatbestände eingeleitet. Auf Überwachungsaufnahmen war die Person demnach mit einem schwarzen Fischerhut zu sehen gewesen, kurz darauf detonierte ein Sprengsatz.
Hintergrund des Vorfalls
Bei den Verletzten handelt es sich nach Darstellung mehrerer Quellen um den 58-jährigen Multimillionär Wadym Jermolajew, einen Unternehmer ukrainischer Herkunft, sowie um dessen Partnerin und den 13-jährigen Sohn des Paares. Alle drei wurden durch die Explosion schwer verletzt. Französischen Medienberichten zufolge richtet sich der Verdacht gegen eine Frau, die sich als Mann ausgegeben haben könnte.
